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L-Arginin – eine unscheinbare Aminosäure

In Bezug auf Erektionsstörungen, erektile Dysfunktion genannt, existiert einige Evidenz, dass die Aminosäure Arginin hilfreich in Form einer Nahrungsergänzung angewendet werden kann, um die Problematik zu überwinden.

Dazu muss man wissen, dass L-Arginin zwar bereits in einigen Nahrungsmitteln enthalten ist, wie z.B. in Fleisch, Fisch und einigen Nüssen, jedoch selten in solchen Mengen auf natürliche Weise aufgenommen wird, wie es für die Effekte der Potenzsteigerung erforderlich wäre.Arginin Strukturformel

Die erforderliche Menge für diese Zwecke, also die Anwendung wenn Sie so wollen als natürliches Potenzmittel, beträgt 3 bis 5 Gramm pro Tag.
Wir sprechen von Gramm, also 3000 – 5000 Milligramm.
Mitunter werden Nahrungsergänzungen angeboten, die sich mit 30 bis 300mg in der Tagesration begnügen. Was ist davon zu halten?

Kombination mit Antioxidanzien bevorzugt

Nun, es hängt sicher davon ab, was in diesem Nahrungsergänzungsmittel außerdem, also neben Arginin noch enthalten ist.

Im Allgmeinen besteht unter den Befürwortern der Anwendung dieser Aminosäure Einigkeit darüber, dass es vorteilhaft ist, sie zumindest mit einem sehr gut wirksamen Antioxidans zu kombinieren. Solche sind z.B. der berühmte Traubenkernextrakt (OPC) – schon seit Jahrzehnten bekannt und unverändert effektiv. Aber auch neuere Entdeckungen wie Grüntee-Extrakt oder Granatapfelextrakt sind als Ergänzung empfehlenswert.
Manche Nahrungsergänzungen kombinieren Arginin mit einem fast schon kompletten Vitaminkomplex mit Vitamin C, E, B1-B6 usw.
Auch eine Kombination mit Ginseng, einem asiatischen Vitalisierungsmittel, ist erfolgversprechend.

Es ist im Einzelnen nicht möglich, die Wirkung eines Argininpräparates vorherzusagen, denn sie hängt im Wesentlichen von der Qualität der Bestandteile, von deren Menge und ihrer Synergie, ihrem Zusammenwirken ab.
Insofern ist hier also jeder Interessierte auf den Versuch angewiesen, bzw. darauf ein entsprechendes Nahrungsergänzungsmittel ausfindig zu machen, das durch seine lange Präsenz auf dem Markt zeigt, dass es eine gewisse Erfolgsquote hat.

In diesem Zusammenhang sei darauf verwiesen, dass argininhaltige Mittel nie sofortige Wirkung haben, sondern immer zumindest eine Woche täglich eingenommen werden müssen, um die erwünschte Wirkung zu erzielen.
Wie schnell die Wirkung eintritt, hängt im Wesentlichen vom Zustand des Organismus ab.
Da Arginin seine Wirkung über die Auffüllung der Stickoxidspeicher in der Muskulatur, auch Gefäßmuskulatur entfaltet, hängt also der Wirkungseintritt v.a. davon ab, wie schnell diese Speicher wieder aufgefüllt werden können – mithin also, wie leer sie zum Zeitpunkt des Beginns der Einnahme sind.

Ob es erektile Funktionsstörungen gibt, die nicht auf den Mangel an Stickoxid zurückgehen – darüber können nur Vermutungen angestellt werden.

Erfolgsquoten von ca. 80% in den klinischen Studien für Viagra und ähnliche PDE-5-Hemmstoffe, legen die Vermutung nahe, dass es womöglich in 20% der Fälle von Erektionsstörungen nicht so sehr am Stickoxid mangelt, sondern andere Faktoren dominieren, wie z.B. bei der Erregungsbildung im Gehirn.
Nebenbemerkung: Die bekannten PDE-5-Hemmstoffe wirken ebenfalls, wie Arginin, auf den Stickoxidstoffwechsel ein, wenngleich über einen anderen Stoffwechselpfad und anderen Mechanismus, der einerseits ihre Wirkung sehr viel schneller eintreten läßt, andererseits jedoch auch zu den bekannten Nebenwirkungen beiträgt. Apropos Nebenwirkungen …

Gibt es Nebenwirkungen bei der Anwendung von 3-5 Gramm pro Tag?

Als Zuschriften unserer Leser erhalten wir sporadisch Berichte von “flauem Gefühl im Magen” – ein Phänomen, das v.a. am Beginn der Einnahme argininhaltiger Nahrungsergänzungen auftreten kann als Folge seiner magensäure-neutralisierenden Eigenschaften: L-Arginin ist leicht alkalisch und wirkt daher der Magensäure entgegen. Diese Nebenwirkung verschwindet in der Regel nach Reduzierung der Einnahmemenge, die dann wieder langsam angehoben werden kann bis die erwünschte Menge vertragen wird.

Welches Präparat empfehlen wir?

Wenn Sie “herumgooglen” finden Sie ja bereits einiges. Prelox ist eines der bekannteren, das auch unsere Leser nutzen. Was sich jedoch für unsere Leser offenbar am häufigsten bewährt hat, ist ArginMax, das wir bereits seit 10 Jahren empfehlen und das von vielen unserer Leser gerne immer wieder bestellt wird, wenngleich es nicht das billigste Arginin Potenzmittel auf dem Markt ist.

Ein anderes beliebtes Nahrungsergänzungsmittel heisst InnerPower und hat, neben seiner interessanten Zusammensetzung den Vorteil, in Pulverform sehr leicht in einen erfrischenden Drink eingemischt werden zu können.

Weitere ausführliche Informationen über diese Aminosäure sind auf Wikipedia erhältlich, hier klicken.

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