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Tribulus terrestris

Freitag, 17. Juli 2009

Tribulus terrestris

Tribulus terrestris

In Indien als Ikshugandha bezeichnet, ist Tribulus eine Pflanze, die seit urdenklichen Zeiten in Ost-Indien für die Behandlung von sexuellen Problemen bei Männern wie Frauen verwendet wird.

Auch William Boericke, amerikanischer Arzt und Verfasser einer der größten homöopathischen Arzneimittellehren, schrieb 1927 darüber:

“Nützlich bei Schwächezuständen der Sexualorgane wie Impotenz, Ejaculatio praecox (vorzeitiger Samenerguss) und Oligospermie (Samenverarmung), Prostatitis,.., und sexuelle Neurasthenie (sexuelle Schwäche) … in vorgerücktem Alter…”

Nicht nur in vorgerücktem Alter, sei hinzugefügt.
Diese eindrucksvolle Liste, von chronischen Skeptikern auch gerne als “Indikationslyrik” abgetan, erfährt durch neuere Untersuchungen Unterstützung.

Testosteronanstiege für Manneskraft

Tribulus wurde ausgiebig und mit Erfolg getestet und zeigte sich wirksam in der Verbesserung der Spermienqualität und -beweglichkeit. Libido (Sexdrive) und sexuelle Leistungsfähigkeit bei Versuchstieren und Menschen stiegen an.

Body-Builder nutzen es ebenfalls.

Die Einnahme von Tribulus bewirkt Anstiege von LH um 72% und des Spiegels von freiem, biologisch aktiven Testosteron (männliches Geschlechtshormon) um 41%. LH, das luteinisierende Hormon, ist ein Hormon der Hirnanhangdrüse, das die Zellen der Hoden anregt, die Testosteron produzieren, die Leydig’schen Zellen.

Die Wirkung von Tribulus ist jedoch komplex. Da es eindeutig die Spermienproduktion verbessert (wie auch schon Boericke 1927 beobachtete!), muß es auch die Wirkung von FSH verbessern. FSH ist das follikel-stimulierendes Hormon, ein anderes Hormon der Hirnanhangdrüse, das die Zellen der Hoden aktiviert, die die Spermien produzieren, die sog. Sertoli-Zellen.

Die Befunde zeigen dabei, daß Tribulus nicht die FSH-Freisetzung aus der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) erhöht. Die Vermutungen gehen deshalb dahin, daß es als Resensitizer wirkt, also als eine Substanz, die auf die FSH-Rezeptoren in den Hoden sensibilisierend wirkt, so daß diese Zellen wieder verbessert auf die FSH-Stimulation durch die Hirnanhangdrüse reagieren – so wie bei jüngeren Männern.

Verjüngungseffekte durch Rezeptor-Resensibilisierung

Im Hintergrund dieser Auffassung steht die Beobachtung nachlassender Rezeptorsensibilität vieler Zellen des Organsimus mit fortschreitendem Alter.

Das betrifft sicher die Insulinrezeptoren (daraus resultiert Altersdiabetes) und die Zellen des Hypothalamus (eines Teils des Gehirns), die an der Nebennierensteuerung via ACTH beteiligt sind (altersbedingte Cortisolspiegel-Anstiege und verminderte Schwankungsbreite sind die Folgen).

Letzteres bildet die Grundlage der sog. neuroendokrinen Theorie der Alterung des russischen Forschers Prof. Vladimir Dilman, in den USA v.a. durch Ward Dean propagiert.

Vermutlich unterliegen nicht nur die Zellen des Hypothalamus dieser zunehmenden Trägheit, sondern eben auch die Sertoli-Zellen des Hodens, mit der Folge verminderter Ansprechbarkeit auf hormonelle Stimulation durch FSH – eine ‘altersbedingte’ Qualitätsverminderung des Samenergusses verursachend.

Allgemeine Anti-Aging-Wirkungen

Kürzlich, im Jahr 2000, wurde durch eine klinische Studie die Wirkung von Tribulus auf die sexuelle Lust und Erektionsfähigkeit bestätigt. Forscher an der Medizinischen Hochschule Surabaya in Indonesien untersuchten “Protodioscin”, einen Inhaltsstoff, der aus Tribulus isoliert worden war. Sie fanden, daß das in Tribulus enthaltene Protodioscin im Körper in DHEA (DeHydroEpiAndrosteron – ein Hormonvorläufer von Testosteron) umgewandelt wird.
Das ist sicher nur ein Teil der Wirkprinzipien dieser offenbar sehr vielgestaltig wirkenden Pflanze.

Tierstudien, die kürzlich in Neuseeland durchgeführt wurden, zeigten, daß dieses Protodioscin die Ansprechbarkeit der Zellen des Schwellkörpers des Penis auf Acetylcholin (ein Nervenbotenstoff, der für die Erektion wichtig ist) um 10%, auf Nitroglycerin um 24% und auf Stimulation durch ein elektrisches Feld um 10% erhöht. Letzteres ist ein Indikator für die Stimulierbarkeit durch Reiben.
Auch hier sieht man also re-sensibilisierende Effekte! Die Forscher schlossen aus ihren Untersuchungen, dass die Erektionsverbesserung und aphrodisierende Wirkung Folge erhöhter Stickoxid (NO) Freisetzung durch Gefäßwände und nitrinerge Nervenenden sei.
Zum Thema Stickoxid näheres hier.

Wie auch immer, die Wirkungen von Tribulus scheinen vielfältig und vorteilhaft zu sein.

Nebenwirkungen?

Allenfalls vermehrter Harndrang, denn es wirkt auch diuretisch.
Überempfindlichkeitsreaktionen können nie, auch bei pflanzlichen Mitteln nie, ausgeschlossen werden.
Allgemein kann bei älteren Männern die vermehrte Testosteronproduktion theoretisch durch Verstoffwechselung in Richtung Östrogen (Aromatisierung) und DHT (eine andere Form von Testosteron) auch zu Prostatavergrößerung beitragen.

Aktuell haben wir vier Tribulus-haltige Präparate in unserer Datenbank:

  • Super HGH, ein Spitzenprodukt (auch gehobener Preisklasse), das mit Tribulus und Chrysin zwei ‘Testosteron-Komponenten’ besitzt, darüberhinaus jedoch auch Wachstumshormon fördernde Faktoren.
  • Das Potenzmittel Sex for Men ist eine etwas kleinere, jedoch ebenfalls beliebte Lösung und bietet mit Tribulus, Yohimbe, Damiana und sib. Ginseng eine abgerundete Mixtur.
  • Standardisiertes, reines Tribulus enthält Tribulus terrestris 70% Extrakt.
  • Ebenfalls interessant ist Testron SX, das neben Tribulus auch Avena sativa und Muira puama (Potenzholz) enthält.

Arginin – eine Aminosäure

Freitag, 17. Juli 2009

Arginin – Aminosäure als Stickoxid-Vorläufer
Arginin StrukturformelArginin ist eine Aminosäure. Aminosäuren sind kleine Moleküle, die in der Natur und im menschlichen Organsimus so gut wie immer in Kettenform aneinandergereiht vorgefunden werden. Längere Ketten verschiedener Aminosäuren nennt man Proteine, oder auch Eiweiss. In unserem Körpereiweiss kommen 20 verschiedene Aminosäuren vor. Allen ist gemeinsam, daß sie ein Stickstoffatom (N) enthalten – eine Aminogruppe.

Die gezielte Zufuhr einzelner Aminosäuren kann Funktionen des Organismus erleichtern und fördern, die mit Potenz und sexueller Leistungsfähigkeit zu tun haben. Arginin ist allerdings kein Aphrodisiakum, fördert also nicht die Libido, sondern verbessert u.a. die Durchblutung.

Die Aminosäure Arginin ist ein Vorläufermolekül des Stickoxids (NO), eines Moleküls, dessen weitreichende und erstaunliche Wirkungen im Organismus erst vor kurzem entdeckt wurde (wofür 1998 ein Nobelpreis verliehen wurde). Wird Arginin vermehrt zugeführt, mit einem arginin-haltigen Präparat, steigt der NO-Spiegel an. Die Folge ist u.a. eine Entspannung der Blutgefäßwände und damit eine Durchblutungsverbesserung ganz allgemein, auch des Penis. Auch Viagra wirkt im übrigen über eine Anreicherung des Stickoxids – allerdings nutzt es einen anderen, abrupteren Stoffwechselpfad.

Im Unterschied zu Viagra® wirkt Arginin nicht sofort – der Effekt auf die Potenz stellt sich nach einigen Tagen ein. Dafür ergeben sich aus der Einnahme von Arginin keine Gefahren: selbst hohe Aufnahmen von 10-20 Gramm pro Tag werden meist ohne Nebenwirkung vertragen (selten Magenprobleme). Die Effekte von Arginin sind sehr vielfältig und lohnend (weiteres folgt unten):

  • verbesserte Erektionskraft durch Stickstoffretention
  • verbesserte Durchblutung durch Gefäßwandentspannung
  • Reduzierung von erhöhtem Blutdruck (und damit eine erwägenswerte Alternative zu impotenzfördernden Betablockern und Calciumantagonisten)

Die Aminosäure “Ornithin” wird im Organismus zu Arginin abgebaut und kann somit als Ersatz für Arginin herangezogen werden. Allerdings dauert dieser Abbau gewisse Zeit, so daß der NO-anreichernde Effekt langsamer eintritt und damit die Wirkung verzögert ist. Dafür ist Ornithin doppelt so effektiv (allerdings auch doppelt so teuer), wenn es um die Fähigkeit geht, die Ausschüttung von Wachstumshormon aus der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) zu fördern.

Damit sind wir beim zweiten potenz-relevanten Thema dieser Seite, der

Wachstumshormon-Somatomedin-C-Achse

Wachstumshormon (STH) ist DAS Regenerationshormon des Organismus. Alle Regenerationsvorgänge werden in seiner Anwesenheit erheblich verstärkt.

Was hat Regenerationskraft mit Potenz zu tun?

Die Antworten auf diese Frage liegen noch nicht vollständig vor. Vorerst scheint es jedoch so, als ob beide dieselbe Wurzel hätten: Vitalität. Was auch immer die korrekten Erklärungen sein mögen, Tatsache ist, daß die Zufuhr von Wachstumshormon (per Injektion) zu deutlichen Potenzsteigerungen selbst bei alten Menschen führt!

Wachstumshormon ist leider teuer (ca. 1000 EUR für eine Monatsration) und natürlich rezeptpflichtig. Gewisse Aminosäuren können jedoch die Freisetzung von Wachstumshormon aus der Hypophyse anregen, v.a. wenn sie zur Nacht auf nüchternen Magen in ausreichender Menge eingenommen werden.

Die Aminosäuren mit diesen Fähigkeiten sind:

  • Arginin
  • Ornithin
  • Glutamin
  • Glycin
  • Tyrosin
  • Gamma-Amino-Buttersäure (GABA)

Verschiedene Zubereitungen mit verschiedenen Aminosäurenkombinationen und Hilfsstoffen, auch Vitaminen, sind entwickelt worden. V.a. das Potenzmittel ArginMax und InnerPower von LifeExtension Foundation sind geeignete Präparate. Unter dem Stichwort Arginin finden Sie sicher weitere Produkte.

Chrysin – Isoflavon

Freitag, 17. Juli 2009

Chrysin – ein Isoflavon mit Wirkung auf den Hormonstoffwechsel

Chrysin wird u.a. aus Passionsblumen gewonnen

Chrysin ist ein Bioflavonoid, das aus mehreren Pflanzen extrahiert wird. Am bekanntesten ist die Gewinnung aus der Passionblume, passiflora coerulea und incarnata, der Blüte einer Schlingpflanze (Liane).

Es gibt eine Vielzahl verschiedener Passionsblumenarten, manche auch fruchttragend wie die Maracuja (passion fruit).

Chrysin, chemisch 5, 7-dihydroxyflavone, hat Bekanntheit unter Bodybuildern erlangt als “Testosteron-Booster” und auch als ein Mittel, das die Umwandlung von Testosteron in Östrogene (weibliche Geschlechtshormone) reduziert und so den Trainingserfolg (Muskelaufbau) unter Testosteron-Injektionen sicherstellt.

Die Pflanzenheilkunde kennt Passiflora (Chrysin) als Schlaf- und Beruhigungsmittel! Ein Schlaf- und Beruhigungsmittel als Potenzmittel? – fragen Sie sich?

Dazu gleich mehr. Zunächst noch weitere Anwendungen: blutdrucksenkend, krampflösend, schmerzstillend – so liest man in Pflanzenheilkundebüchern. Die Homöopathie in Gestalt des bereits zitierten William Boericke: “Wirkt beruhigend auf das Nervensystem….bei sorgenvollen und überarbeiteten Patienten..”.

Wir dürfen nicht ganz vergessen, daß sich all diese Beschreibungen nur auf die Wirkungen der ganzen Pflanze beziehen – Chrysin jedoch ist ein sehr spezieller Extrakt daraus. Und dieser Extrakt, das zeigen Untersuchungen, hat ganz besondere Wirkungen, die sich auch nur unter ganz speziellen Bedingungen entfalten.

Chrysin als Aromatasehemmstoff

Die sogenannte Aromatisierung ist ein biochemischer Vorgang der Verwandlung von Steroidhormonen, wobei vorwiegend männliche Geschlechtshormone in weibliche umgewandelt werden. Das für diese Umwandlung verantwortliche Enzym wird Aromatase genannt. Die Aromataseaktivität ist besonders im Fettgewebe hoch – insofern verwundert es nicht, daß mit zunehmender Alterung immer höhere Anteile des Testosteron in Östrogene verwandelt werden, denn in der Regel schwindet im Zuge der Alterung die Muskelmasse und die Fettmasse nimmt zu.

Um es vorweg zu nehmen: es gibt noch einen anderen Stoffwechselvorgang, der auch bei schlanken Männern eine wichtige Rolle spielt und mit zunehmender Alterung Probleme macht: die Bindung von Testosteron an Eiweiss-Körper.
Zur Aromatase: Wird dieses Enzym wirksam gehemmt, nimmt die Östrogenproduktion ab. Nach Hemmstoffen der Aromatase sucht man nicht nur im Bodybuilding, AntiAging oder für Potenzförderung, sondern auch in der Frauenheilkunde, wenn es darum geht, Tumoren zu behandeln, deren Wachstum durch Östrogene angefacht werden kann.

Eine Studie in Journal of Steroid Biochemical Molecular Biology (1993;Vol 46, No 3) zeigte, daß Chrysin von allen Bioflavonoiden die ausgeprägtest aromatase-hemmende Potenz hat. Dabei wurden 10 Bioflavonoide (wie Rutin, Genistein, Tee-Katechine u.a.) verglichen mit den Wirkungen des Arzneistoffes Aminoglutethimid. Nur Chrysin konnte gleiche Wirksamkeit zeigen wie das rezeptpflichtige Arzneimittel.

Die Wissenschaftler zogen aus Ihren Untersuchungen den Schluß, daß es möglicherweise der Chrysin- und Flavonoid-Gehalt mancher Nahrungsmittel sei, der für die krebsvorbeugende Wirkung gemüsereicher Nahrung verantwortlich ist.

Während der krebsvorbeugende Effekt sicher hauptsächlich für Frauen von Interesse ist (es gibt einige östrogen-empfindliche Tumoren bei Frauen, wie z.B. Brustkrebs), liegt bei Männern der Hauptfokus eher im Bereich “Wiederherstellung jugendlicher Testosteronspiegel” mit all den damit verbundenen positiven Wirkungen wie: Potenz- und Vitalitätssteigerung, Stimmungsaufhellung, Vorbeugung von Herz-Kreislauferkrankungen und Verminderung altersbedingten Muskelschwundes.

Das Problem mit Chrysin war lange Zeit, daß es in einigen Untersuchungen nicht den Testosteron-Effekt zeigt, den sich viele Anwender versprechen. Das liegt an seiner mangelhaften Aufnahme aus dem menschlichen Darm – nur ein sehr geringer Teil kommt im Blut an, wenn nicht folgendes beachtet wird:

In einer Studie der Zeitschrift Biochemical Pharmacology (1999, Vol.58) wurden die spezifischen Faktoren der schwachen Resorbtion von Chrysin aus dem Darm untersucht und die Schlußfolgerung gezogen, daß die gleichzeitige Anwendung eines Extrakts aus schwarzem Pfeffer die Bioverfügbarkeit erheblich steigert.

Pilotstudien haben ergeben, daß Chrysin mit Piperine (schwarzem Pfeffer) zusammen innerhalb von 30 Tagen die Östrogenproduktion eindeutig verringert und die Testosteronwerte (Gesamttestosteron und freies Testosteron) steigen läßt.

Die Life Extension Foundation fügt daher ihrem Chrysin-Präparat “Super Miraforte” die ausreichende Menge Piperine hinzu, um die Aufnahme von Chrysin aus dem Darm zu ermöglichen.

Übertrifft Chrysin rezeptpflichtige Aromatase-Hemmer?

Der Vorteil der Verwendung von Pflanzenextrakten, wie z.B. Chrysin, gegenüber Arzneimitteln ist der, daß hier auch noch positive Nebeneffekte zum tragen kommen, die die Arzneimittel nicht haben:

Chrysin ist nicht nur ein Aromatasehemmer, sondern auch ein hervorragendes Antioxidans, hat also vitaminartige Effekte. Es hat gezeigt, entzündungshemmende Eigenschaften zu entfalten. Da Alterung von immer mehr Wissenschaftlern auch als ein Prozess fortschreitender chronisch-entzündlicher Prozesse gesehen wird, mit Auswirkungen auf Gefäße, Gehirn, Gelenke, Herzklappen usw., kommt Chrysin wahrscheinlich auch ein AntiAging-Effekt zu.
Für Männer ist es gleichsam der ideale Testosteron-Förderer und damit ohnehin ein Verjünger par excellence.

Bekanntlich kann die Steigerung des Spiegels des freien, bioverfügbaren Testosterons dramatische Effekte auf Sex-Drive (Libido), sexuelle Leistungskraft und Befriedigung haben.

Noch ein anderer Effekt von Chrysin trägt zur Libidosteigerung bei:
Ein häufiger Grund für mangelnde sexuelle Zufriedenheit bei Männern ist arbeitsbedingter Stress und Angst. Auch sexueller Leistungsdruck, übertrieben empfundener Erwartungsdruck, kann Männer daran hindern, ausreichende Erektionen erreichen oder halten zu können.

Die angstlösenden Eigenschaften von Chrysin wurden in einem Placebo-kontrollierten Tierversuch untersucht (Pharmacology Biochemistry and Behavior (1994, Vol 47), wobei Mäusen entweder Chrysin oder Diazepam (Valium) oder Placebo gegeben wurde. Dabei zeigt sich, daß die “Chrysin-Mäuse” genauso entspannt waren wie die Diazepam-Mäuse, jedoch waren sie nicht müde, sondern unverändert wach. Mit anderen Worten: Chrysin bewirkte eine Entspannung im Gehirn, ohne die motorischen Eigenschaften zu behindern (was bei sexueller Aktivität auch nicht erwünscht wäre).
Eine weitere Studie an Ratten bestätigte 1997 die entspannenden Eigenschaften von Chrysin und zeigte, daß Chrysin im Unterschied zu Diazepam nicht Gedächtnis und Konzentration beeinträchtigt.

Zusammengefaßt spricht einiges dafür, daß Chrysin in dreifacher Hinsicht als Potenzmittel wirkt:

    1. Es kann den Spiegel freien Testosterons erhöhen
    2. Es kann überschüssiges Östrogen vermindern
    3. Es kann angstlösend wirken

Die Life Extension Foundation hat Studien zu Bewertung der Wirkungen von Chrysin kombiniert mit Piperine bei alternden Männern (ab 45 Jahre) vorgenommen. Diese Studien haben einige eindrucksvolle, vorläufige Daten gezeigt, die die Anwendung von Chrysin als Potenzmittel rechtfertigen.

Das Potenzmittel SuperMiraforte mit Chrysin

Yohimbe

Freitag, 17. Juli 2009

Yohimbe

Coryanthe yohimbe ist der botanische Name für einen Baum, den Yohimbe-Baum, der in West-Afrika, aber auch im tropischen Südamerika wächst.

Seit Jahrhunderten wird eine Teezubereitung aus der inneren Rinde des Baumes verwendet, um Männlichkeit und sexuelle Kraft zu erhöhen. Sie ist auch der traditionelle “Treibstoff” hinter alten sexuell-ekstatischen Stammesritualen, von denen berichtet wird, sie dauerten bis zu 14 Tage lang!
Rituale, die ohne die Anwendung dieses kraftvollen Gebräus wahrscheinlich nie möglich wären.

William Boericke, amerikanischer Arzt und Verfasser einer der größten homöopathischen Arzneimittellehren, schreibt 1927 über Yohimbe:
“Regt die Sexualhormone an und wirkt auf Zentralnervensystem und Atemzentrum. Ein Aphrodisiakum in physiologischen Dosen, aber kontraindiziert bei allen akuten und chronischen Entzündungen der Bauchorgane.”

Natürlicher Stressabbau fördert die Potenz

Yohimbin, ein Indol-Alkaloid, das für die Wirkung von Yohimbe verantwortlich gesehen wird, verstärkt einen biochemischen Ablauf, dem eine Schlüsselrolle bei der männlichen Erektion zukommt: Yohimbin wirkt hemmend auf ein spezifisches Netzwerk von Nervenzellen, die man als alpha-2-adrenerges System, ein Untersystem des allgemeinen adrenergen Systems, bezeichnet. Das adrenerge System bedient sich des Hormons “Adrenalin”, das weithin bekannt ist als Stresshormon. Eines von mehreren Stresshormonen, sei hinzugefüht.

Yohimbin regelt die Aktivität des alpha-2-adrenergen System herunter, indem es Rezeptoren blockiert, die für die Aktivierung dieses Systems im Stressfall zuständig sind. Es hemmt also die Aktivierung eines Teils des adrenergen Systems und sorgt somit für eine Art Stress-Reduzierung, vereinfacht gesagt.

Ein körpereigener, natürlicher Blocker dieser alpha-2-Rezeptoren tritt ohnehin bei jeder Erektion normalerweise in Aktion. Die Hemmung des alpha-2-adrenergen Systems erhöht den Blutfluß durch die Arterien in das Glied, während gleichzeitig der Abfluß von Blut durch Venen gedrosselt wird. Darüberhinaus führt die alpha-2-Blockade zu Anreicherung von Acetylcholin, einem Gegenspieler des Adrenalin und Nervenbotenstoff, der eng mit dem Vorgang der Erektion verknüpft ist.

Anregung des “Sex-Zentrums” im Gehirn

Yohimbin’s alpha-2-Blockade ist auch gleichzeitig zentral, d.h. im Gehirn, aktiv – Steigerung des Sexualtriebes.

Yohimbin erhöht den Blutspiegel des Nervenbotenstoffs “Noradrenalin” um 66%. Noradrenalin stimuliert das Sexual-Zentrum des Gehirns im Hypothalamus (einem Hirnteil) und gilt als einer der pro-sexuellen körpereigenen Stoffe.

Zusammenfassend, wirkt Yohimbe zunächst also nicht unähnlich wie Viagra auf den Blutzufluß in das Glied durch arterielle Gefäßerweiterung. Dementsprechend können Überdosierungen auch zu Hitzegefühlen führen. Ein Einfluß auf Stick-Oxid (NO) und Cyclo-GMP-Stoffwechsel, wie bei Viagra und der Aminosäure Arginin, ist von Yohimbin nicht bekannt. Yohimbe hat im Unterschied zu Viagra, wie oben erklärt, auch einige zentral-stimulierende Eigenschaften – Anregung des Sexdrive (Libido).

Im Moment kennen wir keine Quelle für reines Yohimbe.
Oft ist es jedoch vorteilhaft, verschiedene pflanzliche Komponenten miteinander zu kombinieren. Yohimbe kombiniert mit Tribulus, Damiana, Ginseng u.a. Stoffen gibt es z.B. als “Sex for Men

Maca andina

Freitag, 17. Juli 2009

Maca

Lepidium meyenii, genannt Maca, ist eine rettich-artige Knolle aus dem Hochland der Anden.

Dem Vernehmen nach wurde die Pflanze bereits zu Inka-Zeiten für Ernährungs- und Heilmittelzwecke verwendet. Maca ist außerordentlich nahrhaft, reich an Zucker, Eiweiss, Stärke und essentiellen Mineralien. Die Maca-Knolle wird gebacken oder gekocht und zerrieben zubereitet gegessen oder fermentiert, um ein Getränk daraus zu bereiten: Maca chicha.
Maca hat ernährende, vitalisierende und fruchtbarkeitsfördernde Eigenschaften. Die traditionelle Peruanische Kräutermedizin verwendet Maca als Immunstimulans und für Wechseljahrsbeschwerden, aber auch für Sterilität.

Maca scheint darüberhinaus auch Inhaltsstoffe zu enthalten, die sexuelle Funktionen unterstützen.

Verdreifachung der sexuellen Aktivität

Die chemische Analyse ergibt den Nachweis biologisch aktiver aromatischer Isothiocyanate, speziell p-methoxybenzyl-Isothiozyanate, die bekannt aphrodisische Eigenschaften haben. Die weitere Analyse zeigt Glucosinolate, die möglicherweise die fruchtbarkeitsfördernden Effekte erklären.

Soweit wir wissen, existiert bislang lediglich eine systematische Studie über die aphrodisischen Eigenschaften von Maca. Die Zeitschrift “Urology” veröffentlichte im April 2000 die Arbeit der chinesischen Forscher Zheng et al., die die Wirkung von Maca auf das sexuelle Verhalten von Mäusen gemessen hatten. Das Ergebnis dieser Untersuchung war frappierend: die mit Maca gefütterten Mäuse waren sexuell ca. 3-mal so “aktiv” wie die normal weitergefütterten Vergleichsmäuse. Zudem zeigten Mäuse mit Erektionsstörung – ja, man glaubt es kaum, so etwas gibt es auch bei Mäusen – deutliche Besserung der Symptomatik. Die Forscher schließen: “Die vorliegende Studie zeigt erstmals eine aphrodisische Aktivität von L. meyenii, einer Bergpflanze der Anden.”

Die Erfahrungen der Anwendungen beim Menschen zeigen, daß sich die tonisierende Wirkung von Maca über längere Zeiträume aufbaut. Falls Sie Maca für sich alleine versuchen möchten, geben Sie ihm mindestens 3 Monate Zeit und nehmen Sie mindestens 600mg pro Tag!
In Kombinationspräparaten, die wir generell eher empfehlen, können es auch weniger sein. Mehrere Komponenten ergänzen sich dann synergistisch.

  • Das Potenzmittel Super Miraforte von Life Extension Foundation enthält pro Tagesration 320 mg Maca, 850 mg Muira puama sowie 1500 mg Chrysin. Letzteres ist der potenteste pflanzliche Aromatase-Hemmer, der zur Zeit bekannt ist und somit ein guter Testosteron-Booster.
  • Maca dehydriert enthält reine dehydrierte, also schonend getrocknete Maca.

ArginMax female, Potenzmittel für die Frau

Samstag, 20. Juni 2009

arginmax-frauenZwar ist der Begriff ‘Potenzmittel’ bzw. ‘Potenz’ bei Frauen nicht üblich, die Zuschriften unserer Leser jedoch zeigen, dass auch Frauen nach Mitteln suchen, ihre Potenz, ihre Libido anzuregen. Ein Aphrodisiakum also, ein Mittel also, das z.B. die Schleimhautdurchblutung und Feuchtigkeit in der Vagina verbessert.

Die Prinzipien, unter denen die Problematik der Frigidität oder mangelnden Libido bei Frauen zu sehen ist, ist nicht so weit entfernt von den Erwägungen, die auch bei Männern angestellt werden:

  • Sowohl bei Frauen als auch bei Männern spielt Testosteron eine wichtige Rolle für die Libido, den “Sex drive”.
  • Sowohl bei Frauen als auch bei Männern läßt sich die Durchblutung der Geschlechtsorgane mit Stickstoff-Lieferanten wie der Aminosäure L-Arginin anregen.
  • Sowohl bei Frauen als auch bei Männern funktioniert all dies umso besser, je besser der antioxidative Status ist oder, andersherum: umso schlechter, je größer Stress- und sonstige Belastungen sind.

Etwas für die Testosteronwirkung tun, die Gefäßerweiterung erleichtern und einige Antioxidantien hinzugeben lautet daher auch das Rezept, das Frauen im Grunde genauso gut hilft wie Männern. Nur ein paar Kleinigkeiten unterscheiden die einschlägigen Präparate.

So hat z.B. “Daily Wellness”, die Firma, die eines der beliebtesten natürlichen Potenzmittel für Männer herstellt, eine recht ähnliche Formel für Frauen herausgebracht: ArginMax für Frauen.

Eine kleinere wissenschaftlich angelegte Studie hat gezeigt, dass ein Anteil von 91% der Frauen um die 50 Jahre mit ArginMax ‘für Frauen’ Verbesserungen im Sinne von häufigeren Verkehr, mehr Lust, weniger Trockenheit erfahren haben.

Wir glauben, dass dies das Potenzmittel für Frauen ist, das derzeit die beste Empfehlung für Frauen darstellt.

Falls Sie ArginMax für Frauen selbst angewendet haben, hinterlassen Sie doch bitte einen Kommentar und bewerten Sie dieses Mittel, damit andere Besucherinnen dieser Seite von Ihrer Erfahrung lernen können.

Klicken Sie hier, wenn Sie mehr über ArginMax, das Potenzmittel für die Frau, lesen möchten.

Pack’ Dir Tigra in den Tank

Samstag, 20. Juni 2009

tigraNa ja – der Slogan ist nicht mehr der neueste, zugegeben. Aber was soll man sonst assoziieren mit einem Potenzmittel, das Tigra genannt wird?
Ob es etwas Besonderes ist? Wir wissen es nicht wirklich. Anwender mögen uns bitte Ihre Erfahrungen als Kommentar hierunter mitteilen.

Jedenfalls ist Tigra eine Formel des Ernährungsspezialisten Dr. Yann Rougier, der u.a. die Fußballmannschaft von Arsenal London beraten hat. Tigra wurde ursprünglich für Sportler entwickelt, dann entdeckte man, daß es auch die sexuelle Leistungskraft ‘normaler Männer’ erhöht, also ein Potenzmittel ist. Na schön, warum auch nicht.

Es enthält eine Mischung von insgesamt 18 Komponenten, wie Vitamine E und B1, Damiana, Zink, Ginseng, Yams mit Polyphenolen und Traubenkernextrakt (Anthocyanidine).

Falls Sie Tigra selbst angewendet haben, hinterlassen Sie doch bitte einen Kommentar und bewerten Sie dieses Potenzmittel, damit andere Besucher dieser Seite von Ihrer Erfahrung lernen können.

Wer mehr über Tigra wissen möchte, klicke bitte hier.


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