Beitrag Tagged ‘Aphrodisiaka – Stoffe’

Damiana

Freitag, 17. Juli 2009

Damiana – Bestandteil der Volksmedizin in Mexiko

Damiana

Mexiko ist die ursprüngliche Heimat dieses kleinen Busches. Abgesehen davon, daß sie in der Produktion eines beliebten mexikanischen Likörs mit Namen “Damiana” verwendet wird, erfreut sich diese Pflanze einer langen Vorgeschichte im Gebrauch als Aphrodisiakum. Es werden ihr Libido steigernde Wirkungen auf Männer und Frauen gleichermaßen zugesprochen.

Auch gilt Damiana als wichtiger Bestandteil der Volksmedizin in Mexiko und wird bevorzugt für die Behandlung weiblicher Sterilität, von Impotenz, Diabetes, Blaseninfekten und Asthma eingesetzt.

Neuere Untersuchungen aus Mexiko unterstützen die Anwendung von Turnera diffusa, wie Damiana auch oft geannt wird, für Diabetes mellitus. In einem im Juni 1998 in der Zeitschrift “Ethnopharmacology” veröffentlichten Artikel untersuchten Forscher 28 verschiedene traditionelle Pflanzenarzneien hinsichtlich ihres anti-hyperglykämischen Effekt, also ihrer Fähigkeit, den Blutzuckerwert zu senken. Damiana war eine von acht Pflanzen, die sehr vielversprechende Wirkung in dieser Hinsicht zeigte.

Raschere Erholung “danach”

Italienische Forscher erzielten in Tierversuchen mit Ratten Ergebnisse, die die volkstümliche Beliebtheit von Damiana als Sexualstimulans rechtfertigen:
Mit Damiana gefütterte sexuell inaktive und impotente Ratten hatten danach deutlich mehr Ejakulationen und erheblich gehäufte Kopulationen. Die Erholungszeit nach der Paarung verminderte sich drastisch.
Es ist uns bisher noch nicht gelungen ein reines Damiana-Mittel zu finden. Meist wird Damiana in Kombination mit anderen Aphrodisiaka, wie Yohimbe, Maca, Catuaba u.a., verwendet. Das hat jedoch seinen Grund in der Beobachtung, daß Kombinationen mehrerer Komponenten oft besser wirken.
Damiana kombiniert mit Yohimbe, Tribulus, Ginseng u.a. Stoffen kann sehr zu einer wirkungsvollen und gut verträglichen Formel beitragen.

Chrysin – Isoflavon

Freitag, 17. Juli 2009

Chrysin – ein Isoflavon mit Wirkung auf den Hormonstoffwechsel

Chrysin wird u.a. aus Passionsblumen gewonnen

Chrysin ist ein Bioflavonoid, das aus mehreren Pflanzen extrahiert wird. Am bekanntesten ist die Gewinnung aus der Passionblume, passiflora coerulea und incarnata, der Blüte einer Schlingpflanze (Liane).

Es gibt eine Vielzahl verschiedener Passionsblumenarten, manche auch fruchttragend wie die Maracuja (passion fruit).

Chrysin, chemisch 5, 7-dihydroxyflavone, hat Bekanntheit unter Bodybuildern erlangt als “Testosteron-Booster” und auch als ein Mittel, das die Umwandlung von Testosteron in Östrogene (weibliche Geschlechtshormone) reduziert und so den Trainingserfolg (Muskelaufbau) unter Testosteron-Injektionen sicherstellt.

Die Pflanzenheilkunde kennt Passiflora (Chrysin) als Schlaf- und Beruhigungsmittel! Ein Schlaf- und Beruhigungsmittel als Potenzmittel? – fragen Sie sich?

Dazu gleich mehr. Zunächst noch weitere Anwendungen: blutdrucksenkend, krampflösend, schmerzstillend – so liest man in Pflanzenheilkundebüchern. Die Homöopathie in Gestalt des bereits zitierten William Boericke: “Wirkt beruhigend auf das Nervensystem….bei sorgenvollen und überarbeiteten Patienten..”.

Wir dürfen nicht ganz vergessen, daß sich all diese Beschreibungen nur auf die Wirkungen der ganzen Pflanze beziehen – Chrysin jedoch ist ein sehr spezieller Extrakt daraus. Und dieser Extrakt, das zeigen Untersuchungen, hat ganz besondere Wirkungen, die sich auch nur unter ganz speziellen Bedingungen entfalten.

Chrysin als Aromatasehemmstoff

Die sogenannte Aromatisierung ist ein biochemischer Vorgang der Verwandlung von Steroidhormonen, wobei vorwiegend männliche Geschlechtshormone in weibliche umgewandelt werden. Das für diese Umwandlung verantwortliche Enzym wird Aromatase genannt. Die Aromataseaktivität ist besonders im Fettgewebe hoch – insofern verwundert es nicht, daß mit zunehmender Alterung immer höhere Anteile des Testosteron in Östrogene verwandelt werden, denn in der Regel schwindet im Zuge der Alterung die Muskelmasse und die Fettmasse nimmt zu.

Um es vorweg zu nehmen: es gibt noch einen anderen Stoffwechselvorgang, der auch bei schlanken Männern eine wichtige Rolle spielt und mit zunehmender Alterung Probleme macht: die Bindung von Testosteron an Eiweiss-Körper.
Zur Aromatase: Wird dieses Enzym wirksam gehemmt, nimmt die Östrogenproduktion ab. Nach Hemmstoffen der Aromatase sucht man nicht nur im Bodybuilding, AntiAging oder für Potenzförderung, sondern auch in der Frauenheilkunde, wenn es darum geht, Tumoren zu behandeln, deren Wachstum durch Östrogene angefacht werden kann.

Eine Studie in Journal of Steroid Biochemical Molecular Biology (1993;Vol 46, No 3) zeigte, daß Chrysin von allen Bioflavonoiden die ausgeprägtest aromatase-hemmende Potenz hat. Dabei wurden 10 Bioflavonoide (wie Rutin, Genistein, Tee-Katechine u.a.) verglichen mit den Wirkungen des Arzneistoffes Aminoglutethimid. Nur Chrysin konnte gleiche Wirksamkeit zeigen wie das rezeptpflichtige Arzneimittel.

Die Wissenschaftler zogen aus Ihren Untersuchungen den Schluß, daß es möglicherweise der Chrysin- und Flavonoid-Gehalt mancher Nahrungsmittel sei, der für die krebsvorbeugende Wirkung gemüsereicher Nahrung verantwortlich ist.

Während der krebsvorbeugende Effekt sicher hauptsächlich für Frauen von Interesse ist (es gibt einige östrogen-empfindliche Tumoren bei Frauen, wie z.B. Brustkrebs), liegt bei Männern der Hauptfokus eher im Bereich “Wiederherstellung jugendlicher Testosteronspiegel” mit all den damit verbundenen positiven Wirkungen wie: Potenz- und Vitalitätssteigerung, Stimmungsaufhellung, Vorbeugung von Herz-Kreislauferkrankungen und Verminderung altersbedingten Muskelschwundes.

Das Problem mit Chrysin war lange Zeit, daß es in einigen Untersuchungen nicht den Testosteron-Effekt zeigt, den sich viele Anwender versprechen. Das liegt an seiner mangelhaften Aufnahme aus dem menschlichen Darm – nur ein sehr geringer Teil kommt im Blut an, wenn nicht folgendes beachtet wird:

In einer Studie der Zeitschrift Biochemical Pharmacology (1999, Vol.58) wurden die spezifischen Faktoren der schwachen Resorbtion von Chrysin aus dem Darm untersucht und die Schlußfolgerung gezogen, daß die gleichzeitige Anwendung eines Extrakts aus schwarzem Pfeffer die Bioverfügbarkeit erheblich steigert.

Pilotstudien haben ergeben, daß Chrysin mit Piperine (schwarzem Pfeffer) zusammen innerhalb von 30 Tagen die Östrogenproduktion eindeutig verringert und die Testosteronwerte (Gesamttestosteron und freies Testosteron) steigen läßt.

Die Life Extension Foundation fügt daher ihrem Chrysin-Präparat “Super Miraforte” die ausreichende Menge Piperine hinzu, um die Aufnahme von Chrysin aus dem Darm zu ermöglichen.

Übertrifft Chrysin rezeptpflichtige Aromatase-Hemmer?

Der Vorteil der Verwendung von Pflanzenextrakten, wie z.B. Chrysin, gegenüber Arzneimitteln ist der, daß hier auch noch positive Nebeneffekte zum tragen kommen, die die Arzneimittel nicht haben:

Chrysin ist nicht nur ein Aromatasehemmer, sondern auch ein hervorragendes Antioxidans, hat also vitaminartige Effekte. Es hat gezeigt, entzündungshemmende Eigenschaften zu entfalten. Da Alterung von immer mehr Wissenschaftlern auch als ein Prozess fortschreitender chronisch-entzündlicher Prozesse gesehen wird, mit Auswirkungen auf Gefäße, Gehirn, Gelenke, Herzklappen usw., kommt Chrysin wahrscheinlich auch ein AntiAging-Effekt zu.
Für Männer ist es gleichsam der ideale Testosteron-Förderer und damit ohnehin ein Verjünger par excellence.

Bekanntlich kann die Steigerung des Spiegels des freien, bioverfügbaren Testosterons dramatische Effekte auf Sex-Drive (Libido), sexuelle Leistungskraft und Befriedigung haben.

Noch ein anderer Effekt von Chrysin trägt zur Libidosteigerung bei:
Ein häufiger Grund für mangelnde sexuelle Zufriedenheit bei Männern ist arbeitsbedingter Stress und Angst. Auch sexueller Leistungsdruck, übertrieben empfundener Erwartungsdruck, kann Männer daran hindern, ausreichende Erektionen erreichen oder halten zu können.

Die angstlösenden Eigenschaften von Chrysin wurden in einem Placebo-kontrollierten Tierversuch untersucht (Pharmacology Biochemistry and Behavior (1994, Vol 47), wobei Mäusen entweder Chrysin oder Diazepam (Valium) oder Placebo gegeben wurde. Dabei zeigt sich, daß die “Chrysin-Mäuse” genauso entspannt waren wie die Diazepam-Mäuse, jedoch waren sie nicht müde, sondern unverändert wach. Mit anderen Worten: Chrysin bewirkte eine Entspannung im Gehirn, ohne die motorischen Eigenschaften zu behindern (was bei sexueller Aktivität auch nicht erwünscht wäre).
Eine weitere Studie an Ratten bestätigte 1997 die entspannenden Eigenschaften von Chrysin und zeigte, daß Chrysin im Unterschied zu Diazepam nicht Gedächtnis und Konzentration beeinträchtigt.

Zusammengefaßt spricht einiges dafür, daß Chrysin in dreifacher Hinsicht als Potenzmittel wirkt:

    1. Es kann den Spiegel freien Testosterons erhöhen
    2. Es kann überschüssiges Östrogen vermindern
    3. Es kann angstlösend wirken

Die Life Extension Foundation hat Studien zu Bewertung der Wirkungen von Chrysin kombiniert mit Piperine bei alternden Männern (ab 45 Jahre) vorgenommen. Diese Studien haben einige eindrucksvolle, vorläufige Daten gezeigt, die die Anwendung von Chrysin als Potenzmittel rechtfertigen.

Das Potenzmittel SuperMiraforte mit Chrysin

Muira puama – Potenzholz

Freitag, 17. Juli 2009

Muira puama – Ptychopetalum olacoidesMuira puama

Ptychopetalum olacoides lautet der botanische Name einer Pflanze, die im Amazonasbecken Brasiliens wächst und in der südamerikanischen Volksmedizin als Aphrodisiakum und Sexualtonikum zur Förderung der Männlichkeit und Behandlung der Impotenz seit langem bekannt ist.

Die Chemiker fanden reichlich freie Fettsäuren, Öle und pflanzliche Sterole wie das Beta-Sitosterol und das Alklaloid “Muira-puamin”, was nichts anderes bedeutet, als daß man ein ähnliches Molekül offenbar aus anderen Pflanzen bis dato nicht hatte isolieren können.
Die ersten europäischen Abenteurer und Reisenden in Amazonien waren so beeindruckt von der Wirkung Muira puama’s, das übrigens auch Potenzholz genannt wird, daß sie einiges davon mit nach Hause nahmen. Sie berichteten, die Eingeborenen verwendeten es als Getränk bevor sie sich paarten….

Aufgrund seines langen Gebrauchs in England, ist Muira puama, manchmal liest man auch Mara puama, immer noch in der britischen “Herbal Pharmacopoeia”, dem Heilpflanzenbuch, als Mittel bei Verdauungsproblemen und Impotenz aufgeführt.

Deutliche Vitalisierung und Verstärkung des Sexualtriebes

Neuere Studien jedoch haben die traditionellen Anwendungsgebiete vollauf bestätigt.

Dr. Jacques Waynberg, Institut für Sexualforschung in Paris, behandelte 262 männliche Personen mit vermindertem Sexualtrieb und Erektionsstörung mit 1 bis 2,5 g Muira-Extrakt pro Tag. Bereits nach 2 Wochen berichteten 51% der von Erektionsstörung Betroffenen über deutliche Verbesserung. 62% derjenigen, die über schwachen Sex-Trieb klagten, sprachen von einem deutlich dynamisierenden Effekt.

Eine zweite Studie von Waynberg umfasste 100 Teilnehmer, die unter Impotenz, Libidoverlust und sexuellen Problemen infolge allgemeiner Schwäche, Erschöpfung, Kraftlosigkeit oder Hinfälligkeit litten. Nach der Behandlung war bei 66% der Teilnehmer eine deutliche Zunahme der Häufigkeit von Geschlechtsverkehr festzustellen. Von 46 Teilnehmern, die über Lustlosigkeit klagten, sagten 70%, ihre Libido habe sich erheblich verbessert. 55% sagten aus, sie könnten jetzt die Erektion während des Verkehrs konstant aufrechterhalten. Andere Vorzüge, die auffielen, waren verminderte Erschöpfung, verbesserter Schlaf und gehäufte Morgenerektionen.

Muira puama war umso wirkungsvoller, je weniger psychosomatische Probleme im Spiel waren. Bei den 26 Teilnehmern, die mit “sexueller Schwäche” ohne erkennbare psychosomatische Probleme diagnostiziert worden waren, behob Muira die Schwäche bei allen Teilnehmern (100%), Lustlosigkeit bei 85% und Erektionsstörungen bei 90% der Fälle.

Ein Muira puama Spitzenprodukt ist Super Miraforte (von Life Extension Foundation).
Super Miraforte enthält in der Tagesration 850 mg Muira puama, 320 mg Maca, sowie 1500 mg Chrysin. Letzteres ist der potenteste pflanzliche Aromatase-Hemmer, der zur Zeit bekannt ist.
Diese Kombination ist daher kräftig aphrodisisch und tonisierend wirksam und erhöht möglicherweise zusätzlich den freien Testosteronanteil.
Wenn Sie die Mengenangaben (320, 850 bzw. 1500 mg!!) mit anderen auf dem Markt erhältlichen Potenzmitteln vergleichen, dann wissen Sie, daß hier Top-Qualität geboten wird.

Näheres über das Potenzmittel Super Miraforte.

Yohimbe

Freitag, 17. Juli 2009

Yohimbe

Coryanthe yohimbe ist der botanische Name für einen Baum, den Yohimbe-Baum, der in West-Afrika, aber auch im tropischen Südamerika wächst.

Seit Jahrhunderten wird eine Teezubereitung aus der inneren Rinde des Baumes verwendet, um Männlichkeit und sexuelle Kraft zu erhöhen. Sie ist auch der traditionelle “Treibstoff” hinter alten sexuell-ekstatischen Stammesritualen, von denen berichtet wird, sie dauerten bis zu 14 Tage lang!
Rituale, die ohne die Anwendung dieses kraftvollen Gebräus wahrscheinlich nie möglich wären.

William Boericke, amerikanischer Arzt und Verfasser einer der größten homöopathischen Arzneimittellehren, schreibt 1927 über Yohimbe:
“Regt die Sexualhormone an und wirkt auf Zentralnervensystem und Atemzentrum. Ein Aphrodisiakum in physiologischen Dosen, aber kontraindiziert bei allen akuten und chronischen Entzündungen der Bauchorgane.”

Natürlicher Stressabbau fördert die Potenz

Yohimbin, ein Indol-Alkaloid, das für die Wirkung von Yohimbe verantwortlich gesehen wird, verstärkt einen biochemischen Ablauf, dem eine Schlüsselrolle bei der männlichen Erektion zukommt: Yohimbin wirkt hemmend auf ein spezifisches Netzwerk von Nervenzellen, die man als alpha-2-adrenerges System, ein Untersystem des allgemeinen adrenergen Systems, bezeichnet. Das adrenerge System bedient sich des Hormons “Adrenalin”, das weithin bekannt ist als Stresshormon. Eines von mehreren Stresshormonen, sei hinzugefüht.

Yohimbin regelt die Aktivität des alpha-2-adrenergen System herunter, indem es Rezeptoren blockiert, die für die Aktivierung dieses Systems im Stressfall zuständig sind. Es hemmt also die Aktivierung eines Teils des adrenergen Systems und sorgt somit für eine Art Stress-Reduzierung, vereinfacht gesagt.

Ein körpereigener, natürlicher Blocker dieser alpha-2-Rezeptoren tritt ohnehin bei jeder Erektion normalerweise in Aktion. Die Hemmung des alpha-2-adrenergen Systems erhöht den Blutfluß durch die Arterien in das Glied, während gleichzeitig der Abfluß von Blut durch Venen gedrosselt wird. Darüberhinaus führt die alpha-2-Blockade zu Anreicherung von Acetylcholin, einem Gegenspieler des Adrenalin und Nervenbotenstoff, der eng mit dem Vorgang der Erektion verknüpft ist.

Anregung des “Sex-Zentrums” im Gehirn

Yohimbin’s alpha-2-Blockade ist auch gleichzeitig zentral, d.h. im Gehirn, aktiv – Steigerung des Sexualtriebes.

Yohimbin erhöht den Blutspiegel des Nervenbotenstoffs “Noradrenalin” um 66%. Noradrenalin stimuliert das Sexual-Zentrum des Gehirns im Hypothalamus (einem Hirnteil) und gilt als einer der pro-sexuellen körpereigenen Stoffe.

Zusammenfassend, wirkt Yohimbe zunächst also nicht unähnlich wie Viagra auf den Blutzufluß in das Glied durch arterielle Gefäßerweiterung. Dementsprechend können Überdosierungen auch zu Hitzegefühlen führen. Ein Einfluß auf Stick-Oxid (NO) und Cyclo-GMP-Stoffwechsel, wie bei Viagra und der Aminosäure Arginin, ist von Yohimbin nicht bekannt. Yohimbe hat im Unterschied zu Viagra, wie oben erklärt, auch einige zentral-stimulierende Eigenschaften – Anregung des Sexdrive (Libido).

Im Moment kennen wir keine Quelle für reines Yohimbe.
Oft ist es jedoch vorteilhaft, verschiedene pflanzliche Komponenten miteinander zu kombinieren. Yohimbe kombiniert mit Tribulus, Damiana, Ginseng u.a. Stoffen gibt es z.B. als “Sex for Men

Maca andina

Freitag, 17. Juli 2009

Maca

Lepidium meyenii, genannt Maca, ist eine rettich-artige Knolle aus dem Hochland der Anden.

Dem Vernehmen nach wurde die Pflanze bereits zu Inka-Zeiten für Ernährungs- und Heilmittelzwecke verwendet. Maca ist außerordentlich nahrhaft, reich an Zucker, Eiweiss, Stärke und essentiellen Mineralien. Die Maca-Knolle wird gebacken oder gekocht und zerrieben zubereitet gegessen oder fermentiert, um ein Getränk daraus zu bereiten: Maca chicha.
Maca hat ernährende, vitalisierende und fruchtbarkeitsfördernde Eigenschaften. Die traditionelle Peruanische Kräutermedizin verwendet Maca als Immunstimulans und für Wechseljahrsbeschwerden, aber auch für Sterilität.

Maca scheint darüberhinaus auch Inhaltsstoffe zu enthalten, die sexuelle Funktionen unterstützen.

Verdreifachung der sexuellen Aktivität

Die chemische Analyse ergibt den Nachweis biologisch aktiver aromatischer Isothiocyanate, speziell p-methoxybenzyl-Isothiozyanate, die bekannt aphrodisische Eigenschaften haben. Die weitere Analyse zeigt Glucosinolate, die möglicherweise die fruchtbarkeitsfördernden Effekte erklären.

Soweit wir wissen, existiert bislang lediglich eine systematische Studie über die aphrodisischen Eigenschaften von Maca. Die Zeitschrift “Urology” veröffentlichte im April 2000 die Arbeit der chinesischen Forscher Zheng et al., die die Wirkung von Maca auf das sexuelle Verhalten von Mäusen gemessen hatten. Das Ergebnis dieser Untersuchung war frappierend: die mit Maca gefütterten Mäuse waren sexuell ca. 3-mal so “aktiv” wie die normal weitergefütterten Vergleichsmäuse. Zudem zeigten Mäuse mit Erektionsstörung – ja, man glaubt es kaum, so etwas gibt es auch bei Mäusen – deutliche Besserung der Symptomatik. Die Forscher schließen: “Die vorliegende Studie zeigt erstmals eine aphrodisische Aktivität von L. meyenii, einer Bergpflanze der Anden.”

Die Erfahrungen der Anwendungen beim Menschen zeigen, daß sich die tonisierende Wirkung von Maca über längere Zeiträume aufbaut. Falls Sie Maca für sich alleine versuchen möchten, geben Sie ihm mindestens 3 Monate Zeit und nehmen Sie mindestens 600mg pro Tag!
In Kombinationspräparaten, die wir generell eher empfehlen, können es auch weniger sein. Mehrere Komponenten ergänzen sich dann synergistisch.

  • Das Potenzmittel Super Miraforte von Life Extension Foundation enthält pro Tagesration 320 mg Maca, 850 mg Muira puama sowie 1500 mg Chrysin. Letzteres ist der potenteste pflanzliche Aromatase-Hemmer, der zur Zeit bekannt ist und somit ein guter Testosteron-Booster.
  • Maca dehydriert enthält reine dehydrierte, also schonend getrocknete Maca.

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