Beitrag Tagged ‘Testosteron’

Potenzverstärkung mit Tribulus terrestris

Freitag, 14. August 2009

Tribulus terrestris ist ein Dornengewächs (vorwiegend Bulgarien), das als Extrakt vor allem in der Bodybuilder-Szene weit verbreitet ist, da es als „natürliches Anabolikum“ den Muskelaufbau unterstützen soll. Es gilt zudem als Energizer und ist nicht zuletzt durch seine Potenz fördernde Wirkung bekannt und wird deshalb auch außerhalb der Kraftsportszene eingesetzt.

Tribulus terrestris mit 70% Saponine

Tribulus terrestris mit 70% Saponine

Wissenschaftlich gesehen ist die potenzfördernde Wirkung umstritten. So konnte zwar in einer Placebo kontrollierten Laborstudie (National University of Singapore, April 2003) nach 8-wöchiger oraler Einnahme tatsächlich eine Steigerung des sexuellen Verhaltens bei Ratten nachgewiesen werden. Eine zwei Jahre später erfolgte Studie (Medical University, Sofia, Bulgaria) mit 21 Männern, welche den vermuteten Anstieg des Sexualhormons Testosteron untersuchte, konnte hingegen keine signifikante Veränderung zeigen. Vielleicht war letztere Studie nur zu kurz angelegt, 4 Wochen, oder das verwendete Präparat war nicht hochwertig.

Wissenschaftliche Versuche, die offenbar von vielen Anwendern verspürte Wirkung zu erklären hin oder her: Tribulus terrestris-Produkte sind es in jedem Fall Wert, in Betracht gezogen zu werden, wenn es Ihnen darum geht, die körperliche Physis und die Potenz zu verbessern. Es gibt es keine Hinweise auf Nebenwirkungen und es handelt sich letztlich um ein Naturprodukt, das man rezeptfrei kaufen kann.

Wer sich für Tribulus terrestris interessiert sollte beim Kauf darauf achten, dass das Produkt einen möglichst hohen Saponin-Gehalt aufweist. Saponine sind steroidähnliche Verbindungen. Deshalb sollten Sportler, die sich Dopingkontrollen unterziehen müssen, keine Tribulus-Präparate einnehmen, da das zu positiven Dopingbefunden führen kann. Wer, wie sicherlich die meisten von uns, keine Angst vor Dopingproben haben muss, sollte aber zu Präparaten greifen, die auch möglichst gut wirken. Und das sind Präparate mit einem möglichst hohen prozentualen Saponin-Anteil.

Falls Sie Tribulus terrestris selbst angewendet haben, hinterlassen Sie doch bitte einen Kommentar und bewerten Sie dieses Potenzmittel, damit andere Besucher dieser Seite von Ihrer Erfahrung lernen können.

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SuperMiraforte mit Chrysin

Freitag, 14. August 2009

Welche Rolle männliches Testosteron für die Potenz aber auch für die allgemeine Gesundheit spielt, kommt seit einigen Jahren mehr und mehr ans Tageslicht.

SuperMiraforte ChrysinSexuelle Erregung und Erektion beginnen im Gehirn in dem Moment, wo sich Testosteron an bestimmte Zellrezeptoren bindet, um eine Kettenreaktion lustanregender biochemischer Vorgänge auszulösen. Testosteron fördert das sexuelle Verlangen und erzeugt die Leistungs- und Empfindungsfähigkeit, die Männer (und Frauen übrigens auch) brauchen, um schließlich vollständige sexuelle Befriedigung erreichen zu können.

Männer mit vermindertem Testosteron leiden immer unter vermindertem sexuellen Trieb und Impotenz.

Einer der Gründe, weshalb bei Männern Testosteronmangel entsteht, ist die körpereigene Umwandlung von Testosteron in Östrogene (weibliche Hormone). Eine natürliche Methode, um Testosteronspiegel wieder anzuheben, ist daher die Hemmung des Enzyms “Aromatase”, das diese Umwandlung bewirkt.

Ein Flavonoid namens Chrysin ist ein natürlicher Aromatase-Hemmstoff. In einer Studie der Life Extension Foundation mit 22 Männern wurden täglich 2x750mg Chrysin 30 Tage lang verabreicht. Das ist auch die Menge, die Super Miraforte enthält. Im Vergleich zum Zustand am Beginn dieser Studie zeigte sich dabei ein Anstieg des freien Testosteron um 40% bei 3 von 4 Teilnehmern.
3 von 4 Teilnehmer erreichten also mit dieser Chrysin-Nahrungsergänzung wieder Hormonspiegel wie in deutlich jüngerem Alter!

Mit 1500mg Chrysin täglich in reinster Qualität ist SuperMiraforte eines der ganz wenigen Produkte auf dem Markt, die wirksame Aromatasehemmung für sich in Anspruch nehmen können!

Ein anderer Grund, weshalb Männer unter Testosteronmangel leiden, ist die zunehmende Bindung von Testosteron an Eiweisskörper, die sog. sexualhormon-bindenden Globuline (SHBG). Dieses Phänomen ist durch Blutuntersuchungen nur schwer erkennbar, da der Gesamt-Testosteronwert normal bleibt – nur ist dabei ein Großteil des Testosteron inaktiv, weil gebunden.
Forschungen haben gezeigt, daß konzentrierte Extrakte aus Brennesselwurzel (Urtica dioica) Komponenten enthalten, die Testosteron aus seiner Eiweissbindung verdrängen und damit quasi ‘befreien’, so daß es wieder biologisch aktiv, als körpereigenes Aphrodisiakum wirken kann.
Die erheblichen Mengen Urtica-Extrakt in SuperMiraforte gewährleisten gemeinsam mit Chrysin einen maximalen Effekt der Testosteronsteigerung auf vollkommen natürliche Weise, also ohne Hormonzufuhr.

Auch das in der Formel enthaltene Zink wirkt förderlich auf den Stoffwechsel von Testosteron.

Super Miraforte bietet als Potenzmittel darüberhinaus die tonisierenden und aphrodisischen Effekte von Muira puama, die in Studien von Jacques Waynberg belegt sind.
Das “Amercan Journal of Natural Medicine” schrieb im November 1994:

“Vorläufige Untersuchungen zeigen, daß Muira (Potenzholz) eines der besten pflanzlichen Mittel zur Anwendung bei Erektionsstörungen und bei fehlender Libido sein könnte. Dieses buschartige Gewächs kommt aus Brasilien und ist in Südamerika eines der traditionellen Aphrodisiaka und Nervenstimulanzien seit langer Zeit.”

Eine neuere Studie hat seine Verträglichkeit und Wirksamkeit bei der Wiederherstellung der Libido (sexuelle Erregbarkeit) und Erektionskraft bei Betroffenen gezeigt. Am Institut für Sexualforschung in Paris – Institutsleiter Dr. Jacques Waynberg ist einer der renommiertesten Forscher auf diesem Feld – wurde diese Studie mit 262 Betroffenen durchgeführt, die über fehlende sexuelle Lust und Erektionsschwäche klagten.

Muira zeigte hier innerhalb von nur 2 Wochen für 62% derer, die über Lustlosigkeit klagten und bei 51% derer, die über Erektionsschwäche klagten, spürbare Verbesserungen.
Diese Resultate, so das Magazin, sind extrem vielversprechend und weisen darauf hin, daß Muira bessere Resultate als das viel berühmtere Yohimbe mit seinen häufigen Nebenwirkungen ergibt.

SuperMiraforte kombiniert Muira, Chrysin und Urtica jedoch zusätzlich auch mit dem ebenfalls tonisierenden und adaptogenen Maca, einer Pflanze der Hochanden, die große Beliebtheit als Tonikum und Potenzmittel erlangt hat.

Wichtig: SuperMiraforte enthält KEIN Testosteron, sondern fördert die körpereigene Produktion und Wirksamkeit dieses wichtigen Hormons!

Zusammenfassung:

  • Testosteron ist das beste natürliche, körpereigene Potenzmittel, das leider mit zunehmendem Alter/Stress zum Mangelfaktor wird. Warum?
  • Die beiden Testosteron-Killer Aromatisierung und Eiweisbindung stehlen aktives, freies Testosteron!
  • Ein Potenzmittel, das diesen Namen verdient, sollte diese beiden Faktoren attackieren.
  • SuperMiraforte ist vielleicht das einzige auf dem Markt erhältliche Potenzmittel, das dafür die Voraussetzungen optimal erfüllt
  • Mit Muira puama und Maca enthält SuperMiraforte weitere Aphrodisiaka
Falls Sie SuperMiraforte selbst angewendet haben, hinterlassen Sie doch bitte einen Kommentar und bewerten Sie dieses Potenzmittel, damit andere Besucher dieser Seite von Ihrer Erfahrung lernen können.

SuperMiraforte von Life Extension Foundation mehr Information.

Tribulus terrestris

Freitag, 17. Juli 2009

Tribulus terrestris

Tribulus terrestris

In Indien als Ikshugandha bezeichnet, ist Tribulus eine Pflanze, die seit urdenklichen Zeiten in Ost-Indien für die Behandlung von sexuellen Problemen bei Männern wie Frauen verwendet wird.

Auch William Boericke, amerikanischer Arzt und Verfasser einer der größten homöopathischen Arzneimittellehren, schrieb 1927 darüber:

“Nützlich bei Schwächezuständen der Sexualorgane wie Impotenz, Ejaculatio praecox (vorzeitiger Samenerguss) und Oligospermie (Samenverarmung), Prostatitis,.., und sexuelle Neurasthenie (sexuelle Schwäche) … in vorgerücktem Alter…”

Nicht nur in vorgerücktem Alter, sei hinzugefügt.
Diese eindrucksvolle Liste, von chronischen Skeptikern auch gerne als “Indikationslyrik” abgetan, erfährt durch neuere Untersuchungen Unterstützung.

Testosteronanstiege für Manneskraft

Tribulus wurde ausgiebig und mit Erfolg getestet und zeigte sich wirksam in der Verbesserung der Spermienqualität und -beweglichkeit. Libido (Sexdrive) und sexuelle Leistungsfähigkeit bei Versuchstieren und Menschen stiegen an.

Body-Builder nutzen es ebenfalls.

Die Einnahme von Tribulus bewirkt Anstiege von LH um 72% und des Spiegels von freiem, biologisch aktiven Testosteron (männliches Geschlechtshormon) um 41%. LH, das luteinisierende Hormon, ist ein Hormon der Hirnanhangdrüse, das die Zellen der Hoden anregt, die Testosteron produzieren, die Leydig’schen Zellen.

Die Wirkung von Tribulus ist jedoch komplex. Da es eindeutig die Spermienproduktion verbessert (wie auch schon Boericke 1927 beobachtete!), muß es auch die Wirkung von FSH verbessern. FSH ist das follikel-stimulierendes Hormon, ein anderes Hormon der Hirnanhangdrüse, das die Zellen der Hoden aktiviert, die die Spermien produzieren, die sog. Sertoli-Zellen.

Die Befunde zeigen dabei, daß Tribulus nicht die FSH-Freisetzung aus der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) erhöht. Die Vermutungen gehen deshalb dahin, daß es als Resensitizer wirkt, also als eine Substanz, die auf die FSH-Rezeptoren in den Hoden sensibilisierend wirkt, so daß diese Zellen wieder verbessert auf die FSH-Stimulation durch die Hirnanhangdrüse reagieren – so wie bei jüngeren Männern.

Verjüngungseffekte durch Rezeptor-Resensibilisierung

Im Hintergrund dieser Auffassung steht die Beobachtung nachlassender Rezeptorsensibilität vieler Zellen des Organsimus mit fortschreitendem Alter.

Das betrifft sicher die Insulinrezeptoren (daraus resultiert Altersdiabetes) und die Zellen des Hypothalamus (eines Teils des Gehirns), die an der Nebennierensteuerung via ACTH beteiligt sind (altersbedingte Cortisolspiegel-Anstiege und verminderte Schwankungsbreite sind die Folgen).

Letzteres bildet die Grundlage der sog. neuroendokrinen Theorie der Alterung des russischen Forschers Prof. Vladimir Dilman, in den USA v.a. durch Ward Dean propagiert.

Vermutlich unterliegen nicht nur die Zellen des Hypothalamus dieser zunehmenden Trägheit, sondern eben auch die Sertoli-Zellen des Hodens, mit der Folge verminderter Ansprechbarkeit auf hormonelle Stimulation durch FSH – eine ‘altersbedingte’ Qualitätsverminderung des Samenergusses verursachend.

Allgemeine Anti-Aging-Wirkungen

Kürzlich, im Jahr 2000, wurde durch eine klinische Studie die Wirkung von Tribulus auf die sexuelle Lust und Erektionsfähigkeit bestätigt. Forscher an der Medizinischen Hochschule Surabaya in Indonesien untersuchten “Protodioscin”, einen Inhaltsstoff, der aus Tribulus isoliert worden war. Sie fanden, daß das in Tribulus enthaltene Protodioscin im Körper in DHEA (DeHydroEpiAndrosteron – ein Hormonvorläufer von Testosteron) umgewandelt wird.
Das ist sicher nur ein Teil der Wirkprinzipien dieser offenbar sehr vielgestaltig wirkenden Pflanze.

Tierstudien, die kürzlich in Neuseeland durchgeführt wurden, zeigten, daß dieses Protodioscin die Ansprechbarkeit der Zellen des Schwellkörpers des Penis auf Acetylcholin (ein Nervenbotenstoff, der für die Erektion wichtig ist) um 10%, auf Nitroglycerin um 24% und auf Stimulation durch ein elektrisches Feld um 10% erhöht. Letzteres ist ein Indikator für die Stimulierbarkeit durch Reiben.
Auch hier sieht man also re-sensibilisierende Effekte! Die Forscher schlossen aus ihren Untersuchungen, dass die Erektionsverbesserung und aphrodisierende Wirkung Folge erhöhter Stickoxid (NO) Freisetzung durch Gefäßwände und nitrinerge Nervenenden sei.
Zum Thema Stickoxid näheres hier.

Wie auch immer, die Wirkungen von Tribulus scheinen vielfältig und vorteilhaft zu sein.

Nebenwirkungen?

Allenfalls vermehrter Harndrang, denn es wirkt auch diuretisch.
Überempfindlichkeitsreaktionen können nie, auch bei pflanzlichen Mitteln nie, ausgeschlossen werden.
Allgemein kann bei älteren Männern die vermehrte Testosteronproduktion theoretisch durch Verstoffwechselung in Richtung Östrogen (Aromatisierung) und DHT (eine andere Form von Testosteron) auch zu Prostatavergrößerung beitragen.

Aktuell haben wir vier Tribulus-haltige Präparate in unserer Datenbank:

  • Super HGH, ein Spitzenprodukt (auch gehobener Preisklasse), das mit Tribulus und Chrysin zwei ‘Testosteron-Komponenten’ besitzt, darüberhinaus jedoch auch Wachstumshormon fördernde Faktoren.
  • Das Potenzmittel Sex for Men ist eine etwas kleinere, jedoch ebenfalls beliebte Lösung und bietet mit Tribulus, Yohimbe, Damiana und sib. Ginseng eine abgerundete Mixtur.
  • Standardisiertes, reines Tribulus enthält Tribulus terrestris 70% Extrakt.
  • Ebenfalls interessant ist Testron SX, das neben Tribulus auch Avena sativa und Muira puama (Potenzholz) enthält.

Avena sativa – wilder Hafer

Freitag, 17. Juli 2009

Avena sativaAvena sativa, echter Hafer, wurde zum Gegenstand ausgedehnterer Forschungen v.a. durch das ‘Institute for Advanced Study of Human Sexuality’ in San Francisco, USA.
Um einiges früher hatte schon W. Boericke in seiner Materia medica homoeopathica geschrieben: “Nervöse Erschöpfung. sexuelle Schwäche …, verlangen nach diesem Mittel (Avena sativa) in ziemlich materiellen Dosen. .. Impotenz; nach übertriebener sexueller Befriedigung”.
“In ziemlich materiellen Dosen” – damit meinte Boericke, Avena sativa wird als homöopathisch potenziertes Mittel kaum helfen, sondern muß im Milligramm-Bereich gegeben werden.

Studienergebnisse zu Avena sativa

In einer doppelblinden cross-over Studie erhielt zunächst Gruppe 1 (Männer und Frauen) 300 mg Avena sativa täglich für 28 Tage, Gruppe 2 erhielt Placebo. Später erhielten dann auch noch die Mitglieder von Gruppe 2 Avena sativa und Gruppe 1 Placebo (cross-over).
Nur die Männer, nicht die teilnehmenden Frauen, zeigten signifikant zunehmenden Sex-drive unter Avena sativa. Sie berichteten über verstärkte Erektionskraft und mehr Lustgefühl beim Verkehr. Manche Teilnehmer hatten sogar wiederholte Orgasmen.

Später wurde entdeckt, daß Frauen aufgrund der höheren Dichte von Testosteron-Rezeptoren im Gehirn (!) eine potentere From von Avena benötigen, um den gleichen Stimulationseffekt zu erleben. Die Formel wurde daraufhin abgewandelt, ein stärkerer Extrakt eingeführt, um auch Frauen den aphrodisischen Effekt zu verschaffen.

Erklärend muß hinzugefügt werden: Hormonprofiltests zeigten, daß Avena sativa den Anteil freien, ungebundenen Testosterons im Blut erhöht. Testosteron ist nicht nur für die männliche Power, sondern auch für die weibliche Libido von entscheidender Bedeutung. Diese Erkenntnis führt moderne Anti-Aging-Ärzte dazu, auch den Testosteronspiegel von Frauen zu messen und z.B. durch DHEA-Gaben bei Bedarf anzuheben.

Die bisher bekannten Untersuchungen zeigen, daß Avena sativa bei 68-70% der Männer und bei 76% der Frauen effektiv ist.

Chrysin – Isoflavon

Freitag, 17. Juli 2009

Chrysin – ein Isoflavon mit Wirkung auf den Hormonstoffwechsel

Chrysin wird u.a. aus Passionsblumen gewonnen

Chrysin ist ein Bioflavonoid, das aus mehreren Pflanzen extrahiert wird. Am bekanntesten ist die Gewinnung aus der Passionblume, passiflora coerulea und incarnata, der Blüte einer Schlingpflanze (Liane).

Es gibt eine Vielzahl verschiedener Passionsblumenarten, manche auch fruchttragend wie die Maracuja (passion fruit).

Chrysin, chemisch 5, 7-dihydroxyflavone, hat Bekanntheit unter Bodybuildern erlangt als “Testosteron-Booster” und auch als ein Mittel, das die Umwandlung von Testosteron in Östrogene (weibliche Geschlechtshormone) reduziert und so den Trainingserfolg (Muskelaufbau) unter Testosteron-Injektionen sicherstellt.

Die Pflanzenheilkunde kennt Passiflora (Chrysin) als Schlaf- und Beruhigungsmittel! Ein Schlaf- und Beruhigungsmittel als Potenzmittel? – fragen Sie sich?

Dazu gleich mehr. Zunächst noch weitere Anwendungen: blutdrucksenkend, krampflösend, schmerzstillend – so liest man in Pflanzenheilkundebüchern. Die Homöopathie in Gestalt des bereits zitierten William Boericke: “Wirkt beruhigend auf das Nervensystem….bei sorgenvollen und überarbeiteten Patienten..”.

Wir dürfen nicht ganz vergessen, daß sich all diese Beschreibungen nur auf die Wirkungen der ganzen Pflanze beziehen – Chrysin jedoch ist ein sehr spezieller Extrakt daraus. Und dieser Extrakt, das zeigen Untersuchungen, hat ganz besondere Wirkungen, die sich auch nur unter ganz speziellen Bedingungen entfalten.

Chrysin als Aromatasehemmstoff

Die sogenannte Aromatisierung ist ein biochemischer Vorgang der Verwandlung von Steroidhormonen, wobei vorwiegend männliche Geschlechtshormone in weibliche umgewandelt werden. Das für diese Umwandlung verantwortliche Enzym wird Aromatase genannt. Die Aromataseaktivität ist besonders im Fettgewebe hoch – insofern verwundert es nicht, daß mit zunehmender Alterung immer höhere Anteile des Testosteron in Östrogene verwandelt werden, denn in der Regel schwindet im Zuge der Alterung die Muskelmasse und die Fettmasse nimmt zu.

Um es vorweg zu nehmen: es gibt noch einen anderen Stoffwechselvorgang, der auch bei schlanken Männern eine wichtige Rolle spielt und mit zunehmender Alterung Probleme macht: die Bindung von Testosteron an Eiweiss-Körper.
Zur Aromatase: Wird dieses Enzym wirksam gehemmt, nimmt die Östrogenproduktion ab. Nach Hemmstoffen der Aromatase sucht man nicht nur im Bodybuilding, AntiAging oder für Potenzförderung, sondern auch in der Frauenheilkunde, wenn es darum geht, Tumoren zu behandeln, deren Wachstum durch Östrogene angefacht werden kann.

Eine Studie in Journal of Steroid Biochemical Molecular Biology (1993;Vol 46, No 3) zeigte, daß Chrysin von allen Bioflavonoiden die ausgeprägtest aromatase-hemmende Potenz hat. Dabei wurden 10 Bioflavonoide (wie Rutin, Genistein, Tee-Katechine u.a.) verglichen mit den Wirkungen des Arzneistoffes Aminoglutethimid. Nur Chrysin konnte gleiche Wirksamkeit zeigen wie das rezeptpflichtige Arzneimittel.

Die Wissenschaftler zogen aus Ihren Untersuchungen den Schluß, daß es möglicherweise der Chrysin- und Flavonoid-Gehalt mancher Nahrungsmittel sei, der für die krebsvorbeugende Wirkung gemüsereicher Nahrung verantwortlich ist.

Während der krebsvorbeugende Effekt sicher hauptsächlich für Frauen von Interesse ist (es gibt einige östrogen-empfindliche Tumoren bei Frauen, wie z.B. Brustkrebs), liegt bei Männern der Hauptfokus eher im Bereich “Wiederherstellung jugendlicher Testosteronspiegel” mit all den damit verbundenen positiven Wirkungen wie: Potenz- und Vitalitätssteigerung, Stimmungsaufhellung, Vorbeugung von Herz-Kreislauferkrankungen und Verminderung altersbedingten Muskelschwundes.

Das Problem mit Chrysin war lange Zeit, daß es in einigen Untersuchungen nicht den Testosteron-Effekt zeigt, den sich viele Anwender versprechen. Das liegt an seiner mangelhaften Aufnahme aus dem menschlichen Darm – nur ein sehr geringer Teil kommt im Blut an, wenn nicht folgendes beachtet wird:

In einer Studie der Zeitschrift Biochemical Pharmacology (1999, Vol.58) wurden die spezifischen Faktoren der schwachen Resorbtion von Chrysin aus dem Darm untersucht und die Schlußfolgerung gezogen, daß die gleichzeitige Anwendung eines Extrakts aus schwarzem Pfeffer die Bioverfügbarkeit erheblich steigert.

Pilotstudien haben ergeben, daß Chrysin mit Piperine (schwarzem Pfeffer) zusammen innerhalb von 30 Tagen die Östrogenproduktion eindeutig verringert und die Testosteronwerte (Gesamttestosteron und freies Testosteron) steigen läßt.

Die Life Extension Foundation fügt daher ihrem Chrysin-Präparat “Super Miraforte” die ausreichende Menge Piperine hinzu, um die Aufnahme von Chrysin aus dem Darm zu ermöglichen.

Übertrifft Chrysin rezeptpflichtige Aromatase-Hemmer?

Der Vorteil der Verwendung von Pflanzenextrakten, wie z.B. Chrysin, gegenüber Arzneimitteln ist der, daß hier auch noch positive Nebeneffekte zum tragen kommen, die die Arzneimittel nicht haben:

Chrysin ist nicht nur ein Aromatasehemmer, sondern auch ein hervorragendes Antioxidans, hat also vitaminartige Effekte. Es hat gezeigt, entzündungshemmende Eigenschaften zu entfalten. Da Alterung von immer mehr Wissenschaftlern auch als ein Prozess fortschreitender chronisch-entzündlicher Prozesse gesehen wird, mit Auswirkungen auf Gefäße, Gehirn, Gelenke, Herzklappen usw., kommt Chrysin wahrscheinlich auch ein AntiAging-Effekt zu.
Für Männer ist es gleichsam der ideale Testosteron-Förderer und damit ohnehin ein Verjünger par excellence.

Bekanntlich kann die Steigerung des Spiegels des freien, bioverfügbaren Testosterons dramatische Effekte auf Sex-Drive (Libido), sexuelle Leistungskraft und Befriedigung haben.

Noch ein anderer Effekt von Chrysin trägt zur Libidosteigerung bei:
Ein häufiger Grund für mangelnde sexuelle Zufriedenheit bei Männern ist arbeitsbedingter Stress und Angst. Auch sexueller Leistungsdruck, übertrieben empfundener Erwartungsdruck, kann Männer daran hindern, ausreichende Erektionen erreichen oder halten zu können.

Die angstlösenden Eigenschaften von Chrysin wurden in einem Placebo-kontrollierten Tierversuch untersucht (Pharmacology Biochemistry and Behavior (1994, Vol 47), wobei Mäusen entweder Chrysin oder Diazepam (Valium) oder Placebo gegeben wurde. Dabei zeigt sich, daß die “Chrysin-Mäuse” genauso entspannt waren wie die Diazepam-Mäuse, jedoch waren sie nicht müde, sondern unverändert wach. Mit anderen Worten: Chrysin bewirkte eine Entspannung im Gehirn, ohne die motorischen Eigenschaften zu behindern (was bei sexueller Aktivität auch nicht erwünscht wäre).
Eine weitere Studie an Ratten bestätigte 1997 die entspannenden Eigenschaften von Chrysin und zeigte, daß Chrysin im Unterschied zu Diazepam nicht Gedächtnis und Konzentration beeinträchtigt.

Zusammengefaßt spricht einiges dafür, daß Chrysin in dreifacher Hinsicht als Potenzmittel wirkt:

    1. Es kann den Spiegel freien Testosterons erhöhen
    2. Es kann überschüssiges Östrogen vermindern
    3. Es kann angstlösend wirken

Die Life Extension Foundation hat Studien zu Bewertung der Wirkungen von Chrysin kombiniert mit Piperine bei alternden Männern (ab 45 Jahre) vorgenommen. Diese Studien haben einige eindrucksvolle, vorläufige Daten gezeigt, die die Anwendung von Chrysin als Potenzmittel rechtfertigen.

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